Das Material besteht aus äusserst hartem, felsgebrochenem Quarzsandstein – das macht den Weg widerstandsfähig – sowie mittelharten Schiefern. Die tonigen Komponenten aus den Schiefern binden gut, werden jedoch im Gegensatz zu anderen Produkten nicht schlammig und verwittern kaum. Durch den maschinellen Einbau mit dem Fertiger und die richtige Verdichtung wird eine Oberfläche geschaffen, welche fast einem Asphaltbelag entspricht. Der Belag kann also auch mit dünnen Rennvelo-Pneus befahren werden. Damit die ganze Fläche eingebaut werden konnte, musste zuerst die vorhandene Oberfläche mit dem Grader, also dem Strassenhobel, abgestossen und planiert werden. Im Anschluss konnte der Radweg neu erstellt werden. Bereits nach drei Arbeitstagen wurde der Radweg wieder freigegeben. «Der Strassenkoffer 0/16 ist für uns ein bewährtes und langlebiges Produkt, von dem wir 30 000 bis 40 000 Tonnen pro Jahr verkaufen», führt Michela Gasperini aus. «Besonders war hier aber die Logistik: Wegen des eng getakteten Fahrplans musste alle 15 Minuten eine Ladung vor Ort sein, was aufgrund der beträchtlichen Distanzen von der Zentralschweiz bis ins Schaffhausische und des Verkehrs sorgfältig geplant sein wollte. Aber dank der guten Zusammenarbeit mit der Logistik der KIBAG Wigoltingen lief das alles hervorragend.» Damit sind die KIBAG Bauleistungen und das Hartsteinwerk Gasperini bestens eingespielt, die nächste Radwegetappe in der Schweiz auszubauen und einen Beitrag fürs Veloland Schweiz zu leisten.