Beim Blick durch die Glasscheibe ins Gepardengehege entdeckte man an jedem Herbsttag im September keinen pelzigen Savannenbewohner, sondern einen orange gekleideten Jugendlichen, der eifrig Sand verteilte. Der Grund: Die Lernenden der KIBAG verbrachten ihr Lehrlingslager dieses Jahr im Knies Kinderzoo in Rapperswil-Jona. Sie pflasterten den Eingangsbereich neu, sanierten den Zugang zum Ponyreiten und frischten diverse Lebensräume der Tiere auf, beispielsweise bei den Schafen, den Kamelen und eben: beim Geparden.
Eine Woche standen also 22 Lernende der KIBAG im zweiten Lehrjahr im Einsatz: Auch jene aus dem KV oder Strassentransportfachleute griffen zur Schaufel oder zum Rechen und packten tatkräftig mit an. «So können die einzelnen Berufsleute zeigen, was sie können. Und eine Kauffrau beispielsweise sieht, wie ihre Kollegen draussen arbeiten», erklärt Cornelia Waltenspühl, Fachfrau Nachwuchsförderung, die Idee.
«Es war wirklich ein spannendes Lager. Einmal raus aus dem gewohnten Umfeld, andere Aufgaben, aber auch viel Spass mit anderen Lernenden», fasst der technische Leiter des Lagers, Thomas Meier, zusammen. Man munkelt, der eine oder andere aus dem Büro habe noch ein paar Tage lang Muskelkater verspürt.