Aktuell verfügt die Stadt Zürich über drei Anreichungsbecken für ihr Trinkwasser. Dort wird Wasser, zumeist aus der Limmat, in die Becken gepumpt und durch einen speziellen Filtersand dem Grundwasser zugeführt. Grundwasser wird dadurch angereichert, um Grundwasserstände zu sichern.
Diese Becken sind rund 50 mal 80 Meter gross und ungedeckt. Entsprechend gross ist das Problem von Verunreinigungen durch Laub, Staub, Vögel und Algen sowie die Gefahr durch Verschmutzung von aussen. Derzeit prüft die Wasserversorgung der Stadt Zürich deshalb, ob ein kleinerer Filter-Streifen von nur einem Meter Breite, über den das Wasser anschliessend in den unterirdischen Sickerteppich fliesst, eine bessere Lösung wäre. In einem Pilotprojekt beobachtet sie nun über zwei Jahre beim Hardhof ein neues Verfahren.