Die KIBAG ist voll committed zu Netto-Null bis 2050. Wir erfassen unseren CO₂-Fussabdruck und setzen konsequent auf Massnahmen, die eine nachhaltige Zukunft sichern. Ein zentraler Hebel ist die Elektrifizierung unserer Flotte und unseres Fuhrparks.
Mit dem vollelektrischen 23-Tonnen-Bagger von Sany betreiben wir das erste Modell dieser Klasse in der Schweiz. Ergänzt wird unsere Flotte durch mehrere Elektro-Fahrmischer, einen Elektro-Radlader, ein elektrisches 4-Achs-Hakenfahrzeug, ein 2-Achs-Welaki-Fahrzeug sowie ein 5-Achs-Kanalreinigungsfahrzeug für die Entwässerungstechnik. Bald könnte auch ein elektrischer Einbaufertiger hinzukommen. Damit sind wir auf bestem Weg zur Vision einer vollelektrisch betriebenen Baustelle.
«Die KIBAG will bei den laufenden Entwicklungen in der Bau- und Baustoffbranche ganz vorn mit dabei sein und sowohl den Einsatz von elektrischen als auch von autonomen Baumaschinen vorantreiben.»
Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor.
Einblick in die Nachhaltigkeitsprojekte der KIBAG:
Ressourcen schonen, CO2 reduzieren.
Der jährliche Energieverbrauch für den Betrieb unserer Werke, Baumaschinen und Fahrzeuge ist beträchtlich und entspricht etwa der Energiemenge eines halben Grimsel-Stausees. Allein der Dieselverbrauch liegt derzeit bei rund 10 Millionen Litern pro Jahr. Er ist somit die grösste Emissionsquelle, die wir direkt beeinflussen können. Genau hier setzen wir an: Der Umstieg von Diesel auf Strom bringt enorme Einsparungen, da der von uns eingesetzte Strom bereits zu über 97 Prozent CO₂-frei ist – und zunehmend auch aus unseren eigenen Photovoltaikanlagen stammt. Einen weiteren grossen Hebel für den Klimaschutz hat die KIBAG in der Entwicklung, der Förderung und im Einsatz von CO₂-reduzierten oder CO₂-neutralen Betonprodukten. Das Erfassen und Dokumentieren des CO2-Fussabdrucks wird auch bei der KIBAG immer wichtiger. So arbeiten wir daran, eine noch detailliertere und transparente Datengrundlage zu schaffen und die Erfassung der Emissionsdaten weiter vereinfachen, um mit vereinten Kräften auf das Ziel Netto-Null bis 2050 hinzuarbeiten.
«Um den Absenkungspfad mit Netto-Null bis 2050 zu erreichen, muss zusätzlich zur Elektrifizierung noch viel gemacht werden - Fokus sind CO2-freundlichere Betone.»
Engagement für die Natur
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Beim ehemaligen Schlammweiher der KIBAG in Edlibach wurden vor drei Jahren Turopolje-Wollschweine angesiedelt. Sie sollten mit ihrer Wühlarbeit verhindern, dass der Weiher mit Schilf und Rohrkolben überwächst. Heute werden die schwimmfähigen Schweine dort sogar erfolgreich von einem Bauern gezüchtet. -
Die KIBAG ist Initiatorin der Stiftung Zingel. Neben dem Hartgesteinabbau werden dort auch Naturschutzprojekte gefördert – etwa die Wiederherstellung von Trockensteinmauern oder der Bau von Amphibienweihern. -
Im Steinbruch Zingel wurden über 80 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen – darunter auch Arten der Roten Liste wie die Erdkröte, der Uhu oder der Wanderfalke. Seit 2006 ist der Steinbruch von der Stiftung Natur & Wirtschaft als Naturpark klassiert. -
Ja! Um die Populationen von Hermelin und Mauswiesel zu sichern, hat die Stiftung Lebensraum Linthebene in Gemeinden wie Amden, Weesen, Schänis und Benken über 200 Asthaufen und Nistkammern erstellt – unterstützt von KIBAG. -
Bis Ende 2020 wurden dort unter Mitwirkung des Vereins Pro Riet bereits über 225 Hektaren Landwirtschaftsland ökologisch aufgewertet – ein wichtiger Beitrag für die heimische Flora und Fauna. -
Der Natur- und Tierpark Goldau ist ein wissenschaftlich geführter Zoo, der sich für die Aufzucht und Wiederansiedlung bedrohter Tierarten einsetzt. Mit der Unterstützung dieser Stiftung engagiert sich KIBAG aktiv für den Schutz vom Aussterben bedrohter Arten. -
Die Berner Stiftung Umwelteinsatz SUS plant, vermittelt und betreut schweizweit Einsätze zum Schutz und zur Pflege von Natur und Kulturlandschaften. Ein Schwerpunkt ist der Bau von Trockenmauern – ein Projekt, das auch KIBAG unterstützt. -
Ja – KIBAG arbeitet mit BirdLife Schweiz und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach zusammen. Diese Organisationen erforschen die Ursachen der Bedrohung der Vogelwelt und setzen sich für deren Schutz ein.