Gleichzeitig saugte der Saugbagger das ganze Material durch den Saugschlauch ins Fahrzeug, das mit einer integrierten Wasseraufbereitungsanlage ausgestattet ist. Diese trennt Schlamm und Feststoffe ab, reinigt das Wasser und leitet dieses wieder in den See zurück. «Das ist eine umweltfreundliche Methode, weil dadurch natürlich viel weniger Fahrten zur Entsorgung anfallen», führt Nater aus. Denn ohne Aufbereitungsanlage müsste man das kaum verunreinigte Wasser ebenfalls aufwändig abführen. Am Schluss fielen immer noch 51 Tonnen Sedimente aus dem See an, die fachgerecht in der hauseigenen Entsorgungsanlage in Fällanden dem Wertstoffkreislauf zugeführt wurden. «Für ein solches Projekt muss man sehr spezialisiert sein», sagt Nater und spielt den Ball zurück an Urs Amstad, ohne dessen Knowhow rund ums Wasser und seinen Taucher gar nichts gegangen wäre. «Die Zusammenarbeit zwischen Wasserbau und Entwässerungstechnik ist wirklich spannend und gut», schliesst Amstad.