Mit durchschnittlich 24 Mitarbeitenden sind die KIBAG Betriebe Bern, Langnau und der Spezialtiefbau entlang der Buslinie 10 von Bern nach Köniz für die baulichen Massnahmen zuständig. Zwei Poliere führen die Teams. Das Gesamtprojekt untersteht der Leitung von Bauführer Michel Klinger. «Technisch gesehen sind die Arbeiten nicht sehr schwierig», meint er. «Aber alles andere ist sehr komplex.» Ein Augenschein. Vom Installationsplatz, der sich in der Nähe des Liebefeldparks befindet, fährt Michel Klinger stadteinwärts. Für die über drei Kilometer lange Baustelle ist er mit dem Auto oder mit dem Velo unterwegs. Zuweilen auch mit dem Bus der Linie 10, wo er bei jenen Haltestellen aussteigt, die in diesen Monaten für die neuen Doppelgelenk-Trolleybusse baulich für ein hindernisfreies Ein- und Aussteigen angepasst werden. Total sind es deren sieben. Oder er fährt zu den drei Baubereichen, wo neue Gleichrichteranlagen gebaut werden, von denen der Fahrstrom in Zukunft in die Fahrleitung eingespeist wird. Der am weitesten entfernte Bauplatz befindet sich beim Schloss Köniz; hier wird ab Frühling eine neue Wendeschlaufe gebaut. An diesem Nachmittag zeigt mir Michel auch die 220 Meter lange Stützmauer bei der Unterführung Schwarzenburgstrasse, die einen neuen Betonabschluss erhalten wird. Und nicht zuletzt umfasst das Projekt 154 neue Fahrleitungsmasten, die abschnittsweise neu installiert werden. Dafür erstellt die KIBAG sämtliche Mastfundamente.