Zwischen Funkenflug und Präzision

Reparieren, konstruieren, planen, neu bauen: Die Technischen Dienste Bäch sind weit mehr als eine Reparaturwerkstatt. Hier entstehen Fahrzeugaufbauten, Stahlkonstruktionen und passgenaue Lösungen für die ganze KIBAG – aus einer Hand, nahe an der Praxis. Die Anfragen kommen direkt aus den Betrieben. Gefragt sind schnelle, praxistaugliche Lösungen. Ziel: technisch sinnvoll, wirtschaftlich, sicher.

Eintrag vom 05.05.2026

Vom Drehen und Fräsen bis zur geschweissten Konstruktion erledigt das Team alles intern. In der Schlosserei entstehen Geländer, Podeste, Treppen und Spezialkonstruktionen. Die Mechanik fertigt Präzisionsteile und setzt Komponenten instand. «Oft greifen die Bereiche ineinander», sagt Patrick Gut.

Brennteile nach Mass

Im CAD werden Teile nach Wunsch und nach Skizze gezeichnet und mit der Plasmabrennanlage geschnitten. Von 1,5 bis 100 mm ist dies im Stahlbereich möglich. Auch Chromstahl und Aluminium können damit geschnitten werden.

Maschinenpark als Grundlage

Die Schlosserei verfügt über Abkantpressen, Tafelscheren sowie Blech- und Profilwalzen. Für die Arbeiten in der mechanischen Werkstatt stehen Drehbänke, Fräsmaschinen, Radialbohrmaschinen, Bandsägen und eine Keilziehmaschine zur Verfügung. Das Know-how der Mitarbeitenden, kombiniert mit dem gut ausgestatteten Maschinenpark, ermöglicht es der Schlosserei, auf Kundenwünsche einzugehen und optimale Lösungen anzubieten.

Zusammenarbeit im Team

Aufträge werden nach Dringlichkeit koordiniert und im Team verteilt. Wichtig ist, dass alle Bereiche zusammenspielen. Kurze Kommunikationswege und interne Absprachen mit den Auftraggebern sorgen für Tempo und Qualität.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Zahnlöffel wurde zur Reparatur angeliefert. Bei der Eingangskontrolle wurde starker Verschleiss am Löffelmesser sowie an den Seitenmessern festgestellt. Zudem waren zwei Zahnhalter abgebrochen. Das erforderliche Material (Messer und Zahnhalter) wurde erfasst und bestellt. Bei der Reparatur wurden das Löffelmesser und die Seitenmesser herausgeschnitten und die Schnittflächen für das Einsetzen der neuen Messer sauber verschliffen. Das neue Löffelmesser und die Seitenmesser wurden zugeschnitten, eingepasst und anschliessend eingeschweisst. Die neuen Zahnhalter wurden positioniert, angeheftet, überprüft und gemäss den Vorgaben verschweisst. Abschliessend wurden neue Zahnkappen montiert. Der gesamte Baggerlöffel wurde auf Risse kontrolliert; entdeckte Risse wurden ausgeschliffen und nachgeschweisst.

Oft greifen die Bereiche ineinander.

Patrick Gut