Die KIBAG startet elektrisch durch

Was gestern noch Zukunftsmusik war, ist bei der KIBAG bereits Realität: leise Maschinen, saubere Energie und digitale Prozesse. Mit Innovationsgeist und Weitblick gestalten wir den Wandel und beweisen, dass nachhaltiges Bauen keine Vision, sondern gelebte Praxis ist.

Eintrag vom 05.12.2025

Die Baubranche steht an einem Wendepunkt: Nachhaltige Lösungen sind gefragter denn je; gleichzeitig gilt es, wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. CEO Christoph Duijts vergleicht diese Zeit mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert – allerdings mit digitalem statt mechanischem Schwerpunkt: «Heute geht es um Elektromobilität, autonome Maschinen und künstliche Intelligenz.»

Elektro-Pioniere in der Praxis

Die Elektrifizierung der Fahrzeug- und Maschinenflotte spielt für die KIBAG eine entscheidende Rolle (siehe Artikel auf den Vorderseiten). Bereits heute rollen Elektro-Fahrmischer und Elektro-Radlader auf den Baustellen. Der neueste Höhepunkt: ein vollelektrischer 23-Tonnen-Raupenbagger der Marke Sany – der erste seiner Art in der Schweiz. Maschinist Roger Britt beschreibt den neuen Bagger begeistert: «Die Steuerung unterscheidet sich kaum vom herkömmlichen Modell, aber es ist unglaublich angenehm, wie leise die Maschine arbeitet.»

Vom Diesel zur Steckdose: Herausforderungen und Lösungen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, plötzlich elektrisch unterwegs zu sein? In Basel etwa erhielten die Chauffeure eine intensive Schulung zum neuen Elektro-Fahrmischer. Die anfängliche Skepsis wich schnell der Begeisterung, denn das elektrische Fahren erwies sich als überraschend unkompliziert. Auch der elektrische Einbaufertiger von Ammann, den die KIBAG Langenthal mit der Maschinistin Jolanda Koller im April in Oensingen testete, überzeugte rasch im Alltag: «Die Maschine arbeitet genauso zuverlässig wie die dieselbetriebene Variante, nur deutlich leiser.» Besonders spannend war das Lernen im Umgang mit der Batterie: Ladestände, Temperaturen und Einsatzzeiten mussten genau dokumentiert werden, um die maximale Effizienz sicherzustellen und Erfahrungswerte zu gewinnen.

Spannende Fakten rund um die Elektrifizierung

Wussten Sie, dass Elektromotoren bis zu 90 Prozent der Energie in Bewegung umwandeln, während Dieselmotoren bestenfalls 45 Prozent schaffen? Oder dass ein Elektroauto, das von einem Dieselgenerator geladen wird, trotzdem energieeffizienter ist als ein Verbrenner? Solche überraschenden Erkenntnisse unterstreichen, warum die KIBAG auf Elektromobilität setzt.

Solarenergie: Selbst produziert und clever genutzt

Doch die Elektromobilität benötigt Strom – und auch hier geht die KIBAG neue Wege. Auf den Dächern ihrer Standorte stehen riesige Solaranlagen, wie in Regensdorf, wo die Anlage mit über 2700 Paneelen rund 250 Haushalte oder 2600 Elektrofahrmischer-Ladungen jährlich versorgen könnte. «Wir bauen gezielt dort, wo es ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Schnellschüsse helfen niemandem», erklärt Lukas Bachmann, Fachverantwortlicher Elektrotechnik bei der KIBAG. Der Fokus liegt auf maximalem Eigenverbrauch, um unabhängig und wirtschaftlich nachhaltig zu sein. Auch die Baustoffcity in Weinfelden produziert auf dem Grossteil ihrer Dachflächen eigenen Solarstrom.

Klares Ziel: Netto-Null bis 2050

Die KIBAG verfolgt mit Überzeugung ein ehrgeiziges Ziel: Netto-Null bis spätestens 2050. Dafür senkt das Unternehmen seine CO₂-Emissionen Jahr für Jahr um mindestens vier Prozent – insbesondere durch den Einsatz innovativer Baustoffe und den konsequenten Ausbau der Elektromobilität. Mit Begeisterung, Mut und Verantwortung geht die KIBAG damit an den Start der elektrischen Zukunft – und nimmt dabei klar die Pole-Position ein.

Die Maschine arbeitet genauso zuverlässig wie die dieselbetriebene Variante, nur deutlich leiser.

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