Das Team der Betriebstechnik (BT) kümmert sich um den mechanischen und elektrischen Anlagenbau für die KIBAG Baustoffe. «Wir bauen neue Kies-, Betonwerke und Aufbereitungsanlagen und erweitern oder modernisieren bestehende Anlagen», erklärt Matthias Brand, kurz Matti genannt. Er ist Co-Leiter des Teams und verantwortet den Bereich Anlagentechnik. Lukas Bachmann, sein Pendant, ist für den Bereich Elektrotechnik verantwortlich. Matti und Lukas teilen sich die Teamleitung aus einem bestimmten Grund, erklärt Lukas: «Wir sind beide gerne draussen und haben Freude daran, Projekte zu realisieren.» So sind beide auch Projektleiter in ihrem Bereich. Unterstützt werden sie von drei weiteren Projektleitern: Enrico Marquart in der Elektrotechnik sowie Matthias Haab und Paul Betschart in der Anlagentechnik, wobei Letzterer zusätzlich als technischer Innendienstmitarbeiter im Team ist.
Knapp 100 Projekte
Das Team kommt aus verschiedenen Gründen zum Einsatz, wie Lukas erzählt: «Manchmal rüsten wir eine Anlage aufgrund von Sicherheitsvorgaben oder der Energieeffizienz nach, manchmal kommen die Werkleiter mit guten Ideen.» Nachgerüstet werde meistens nur die Elektrik, die Maschine bleibe alt oder werde komplett ersetzt, präzisiert Matthias. Typische oder wiederkehrende Aufgaben gibt es bei ihnen nicht, meint das Team. «Klar dreht sich alles um Kies- und Betonwerke, Aufbereitungsanlagen und deren Hilfsgewerke», meint Matti. «Wir machen aber nie zweimal das Gleiche, weil die Ausgangslage immer eine andere ist», wirft Matthias ein, und erklärt, «Das Alter der Produktionsanlagen reicht von ca. 1950 bis heute. Die Anlagentechnik ist somit jedes Mal anders. Hinzu kommen lokale Begebenheiten und Vorgaben, aber auch unterschiedliche Anforderungen ans Werk.» Bei den 14 Kies- und 25 Betonwerken der KIBAG geht dem Team die Arbeit nicht so schnell aus. «Wir haben knapp 110 Projekte mit unterschiedlichem Umfang in unserer Datenbank», erzählt Paul, und präzisiert: «Wir können daher nicht bei allen gleichzeitig aktiv am Zug sein.» Und doch sei die Anzahl der Projekte, die parallel laufen, sehr hoch, sind sich die fünf einig. «Im Voraus gut zu planen, wie viele Ressourcen ein Projekt braucht, und Prioritäten zu setzen sind sicher unsere grössten Herausforderungen», meint Paul. Ab und zu holt sich das Team externe Unterstützung von Planungsbüros. «Wir geben ihnen zum Beispiel eine Variantenstudie in Auftrag, doch die Bauherrenvertretung bleibt immer in der BT», sagt Matthias.